Mitglieder

Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein e.V.

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Die Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein e. V. (LAGSH) hat sich im April 2012 konstituiert. Seit 2014 ist die LAGSH als eingetragener Verein registriert. Sie vertritt die Interessen von derzeit zwölf Mitgliedseinrichtungen. 

   

Mitglieder der LAGSH sind folgende Gedenkstätten und Erinnerungsorte:
Gedenkstätte Ahrensbök
Kultur- und Gedenkstätte Ehemalige Synagoge Friedrichstadt
Gedenkstätte Gudendorf
KZ-Gedenkstätte Husum-Schwesing
KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen
Flandernbunker Kiel - Mahnmal, Denkort, Museum
Gedenkort "AEL Nordmark" Kiel Russee
KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund
Gedenkstätte Luther-Kirche Lübeck
Gedenkstätte Lübecker Märtyrer, Lübeck
Museum Cap Arcona Neustadt in Holstein
Träger- und Förderverein Henri-Goldstein-Haus Quickborn
Jüdisches Museum Rendsburg 

  

Kontakt

Uta Körby 

Wendlohe 7 

25355 Lutzhorn 

eMail: uta.koerby(at)t-online.de

Homepage

Interessengemeinschaft niedersächsische Gedenkstätten und Inititiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen

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In den achtziger Jahren begannen in Niedersachsen verschiedene Initiativen in privater Trägerschaft, sich mit der Geschichte bis dahin weitgehend „vergessener Orte“ der NS-Verbrechen zu beschäftigen. In Auseinandersetzung mit der öffentlichen Verweigerung und der offiziellen Erinnerung entwickelten sie eigene Arbeitsformen. Die Orte der NS-Verbrechen sollten im umfassenden Sinn zu „Lernorten“ werden. Darum nahmen der Kontakt zu ehemaligen Häftlingen und die pädagogische Arbeit von Beginn an einen hohen Stellenwert ein. 


Dieses private Engagement führte zur Einrichtung erster Gedenkstätten, während parallel die Gedenkstätte Bergen-Belsen vom Land Niedersachsen ausgebaut wurde. Mit der Einrichtung eines Gedenkstättenfonds zur Förderung regionaler Gedenkstättenarbeit im Jahr 1991 erfuhr die regionale und lokale Erinnerungsarbeit eine erhebliche Unterstützung von seiten des Landes. Inzwischen sind mehr als 60 Einrichtungen und Initiativen in Niedersachsen aktiv.

Um diese Zusammenarbeit zu intensivieren und die Interessen der niedersächsischen Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen besser als bisher vertreten zu können, hat sich im Januar 2000 die „Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen“ gegründet.

Die Interessengemeinschaft versteht sich als Forum für die gesamte Bandbreite an Aktivitäten zur Erinnerung an die NS- Verbrechen in Niedersachsen.

Sie hat sich als nicht-eingetragener Verein konstituiert und ermöglicht laut Satzung Einrichtungen, Initiativen und Personen, die schwerpunktmäßig im Bereich der Erinnerung an die NS- Verbrechen arbeiten, eine aktive, anderen, die die Interessengemeinschaft unterstützen wollen, eine passive Mitgliedschaft. Die Interessengemeinschaft hat einen Sprecher/innen/rat, der alle zwei Jahre gewählt wird.

Nach § 2.1 der Satzung fördert die Interessengemeinschaft „die Erinnerung an die NS-Verbrechen und die aktive Aufarbeitung der NS-Zeit in Niedersachsen“, insbesondere durch: 

  • Gegenseitige Information über und Beratung in Förderungsmöglichkeiten; 
  • Koordination von Forschungsprojekten, Veranstaltungen, Wanderausstellungen; 
  • Ausrichtung von Seminaren zu Schwerpunkten der Praxis von Gedenkstätten/-initiativen und Erinnerungsprojekten; Öffentlichkeitsarbeit; 
  • Zusammenarbeit mit Gedenkstättenverbänden in anderen Bundesländern; 
  • Koordinationsgespräche mit Vertreter/inne/n der Landes- und Bundesgedenkstättenförderung; 
  • Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung, Hannover bzw. der „Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten“ 


Kontakt

Interessengemeinschaft niedersächsische Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen

Kurt Buck 

Aktionskomitee für ein DIZ Emslandlager e.V. 

Postfach 1132 

26851 Papenburg
mail(at)diz-emslandlager.de
c/o Gedenkstätte Esterwegen 

Hinterm Busch 1 
26897 Esterwegen 

Tel. +49 5955 988950 

 
Weitergehende Informationen

Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz 

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2001 gründeten in Mainz 19 nicht-staatliche Organisationen und Initiativen die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz (LAG). Die LAG bündelt und stärkt die Arbeit und die Vorhaben ihrer Mitglieder. Im Vordergrund steht die Erinnerung an die verschiedenen Opfergruppen der NS-Diktatur. Dies wird vor Ort in unterschiedlicher Weise umgesetzt: So werden schriftliche und filmische Biographien von NS-Opfern, lokale und regionale Dokumentationen zur Gedenkarbeit erarbeitet, die einen wichtigen Beitrag zur geschichtlichen Aufarbeitung des Nationalsozialismus in unserem Bundesland leisten.

Auch die Pflege jüdischer Friedhöfe und die Erinnerung an Orten jüdischen Lebens (z.B. ehem. Synagogen) sind wichtige Aspekte der Arbeit. Es entstehen Ausstellungen, Datenbanken und Online-Gedenkbücher über NS-Opfer sowie Gedenkveranstaltungen, die die Erinnerung erneuern. Stolpersteine auf den Bürgersteigen erinnern an die Nachbarn, die in den Jahren des Dritten Reiches verfolgt, in die Flucht getrieben oder ermordet wurden.

Die LAG fördert durch Fachtagungen, Beratung und finanzielle Zuwendungen aus einem Fond die Arbeit ihrer Mitglieder gegen das Vergessen. Eng arbeitet die LAG mit der Landeszentrale für politische Bildung –Referat Gedenkarbeit- zusammen. 

   

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz widmet sich folgenden Aufgaben:

  • Förderung eines landesweiten Informationsaustausches der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen untereinander. 
  • Initiierung und Erleichterung von Kooperationen bei Veranstaltungen zur örtlich-regionalen Erinnerungsarbeit. 
  • Meinungs- und Erfahrungsaustausch über inhaltliche und methodische Gemeinsamkeiten und Unterschiede, um das gemeinsame wie das jeweils eigene Profil klarer hervortreten zu lassen. 
  • Rat und Unterstützung der Mitglieder bei lokalen Konflikten oder Schwierigkeiten. 
  • Kooperation mit der für die Gedenkarbeit in Rheinland-Pfalz zuständigen Landeszentrale für politische Bildung (LpB). 
  • Funktion als Ansprechpartnerin für Politik, Wirtschaft und Medien für Fragen der nichtstaatlichen Gedenkarbeit in Rheinland-Pfalz. 
  • Vertretung der Interessen der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen auf bundesweiten Gedenkstättentreffen und -konferenzen. 
  • Vermittlung von Kontakten und Austausch in verschiedenen Arbeitsbereichen (Pädagogik, Forschung, Archivierung, Ausstellungen) in enger Kooperation mit der LpB. 
  • Stellungnahmen zu aktuellen Fragen im Zusammenhang mit der Erinnerungsarbeit in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus, soweit sie Interessen der rheinland-pfälzischen Gedenkarbeit betreffen. 


Sprecherrat
Vorsitzender: Dieter Burgard, Wittlich (Beauftragter für jüdisches Leben und Antisemitismus) 

Stellvertreter: Joachim Hennig, Koblenz
Beisitzer: 

Eberhard Dittus, Neustadt
Dr. Cornelia Dold, Mainz
Alice Fuß, Neustadt
Dr. Thomas Grotum, Trier
Lena Haase, Trier
Richard Keuler, Niederzissen
Nina Kinkel, MdL, Heidesheim
Maurice Kuhn, Ludwigshafen
Georg Mertes, Hinzert
Christof Pies, Laufersweiler
Dr. Franz-Josef Ratter, Deidesheim
Axel Redmer, Idar-Oberstein
Renate Rosenau, Alzey
Ksenia Stähle-Müller, Koblenz
Dr. Ulrike Winkler-Schmuhl, Trier
 
Delegierte für den VGDF und die bundesweite Gedenkstättenkonferenz

Georg Mertes, Hinzert 

Dr. Franz-Josef Ratter, Deidesheim 

   

Kontakt
Sprecherrat der LAG 

Ziegelhüttenweg 38 

67565 Osthofen 

Tel.: + 49 6242 910825 

 Fax: + 49 6242 910829 

 eMail: sprecherrat@lagrlp.de

   

Weitergehende Informationen

Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V.

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In Nordrhein-Westfalen haben sich die lokalen und regionalen NS-Gedenkstätten 1995 in einem gemeinnützigen Verein zusammengeschlossen, um vor allem ihre Wahrnehmung, Akzeptanz und Förderung im politischen Raum voranzutreiben. Mit dieser Initiative konnte die Landeszentrale für politische Bildung NRW als wichtigster Partner für die lokalen Gedenkstätten gewonnen werden. Diese fördert seitdem nicht nur einzelne Projekte, sondern stützt mittlerweile auch die Professionalisierung und die ehrenamtliche Arbeit der Gedenkstätten im Land.
  
Die nordrhein-westfälische Gedenkstättenlandschaft zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus. Die Einrichtungen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Entstehungsgeschichte, ihrer Trägerschaft, ihrer Größe, ihrer Mitarbeiterzahl und ihres Besucheraufkommens erheblich. Auch thematisch sind sie Spezialisten: Die Themenvielfalt umfasst die Geschichte der NS-Ideologie und der Täter, die Geschichte von Polizei und Behörden, der Konzentrationslager und der Zwangsarbeit sowie die jüdische Geschichte. Dieses breite Themenspektrum folgt aus der Unterschiedlichkeit der historischen Orte, an denen sich die Gedenkstätten und Erinnerungsorte in NRW befinden – von der früheren NS-Ordensburg bis zur restaurierten Landsynagoge, vom ehemaligen Konzentrationslager bis zum Wohnhaus einstiger jüdischer Bürger.
  
Gefördert durch ihren lebendigen und regelmäßigen Austausch und durch die Kooperationen innerhalb des Arbeitskreises haben sich die in NRW zusammengeschlossenen Gedenkstätten im Laufe der Jahre erheblich professionalisiert: In fast allen Häusern befinden sich interaktive Dauerausstellungen, die die Besucherinnen und Besuchern zur selbstbestimmten, kritischen und reflektierten Auseinandersetzung mit der lokalen und regionalen Geschichte im 20. Jahrhundert einladen. In vielen Einrichtungen wird eine Grundlagenforschung betrieben, die auch andere Themen der NS-Geschichte in den Blick nimmt und mit ihrer Verstetigung und einer weit über den lokalen und regionalen Bezug hinausreichenden Relevanz eine Aufgabe erfüllt, die Universitäten nicht leisten könnten. Fast überall gibt es darüber hinaus – neben einem Bildungs- und Kulturangebot für Erwachsene –gut begründete pädagogische Konzepte und Programme für Kinder und Jugendliche, Unterrichtsmaterialien in unterschiedlichsten Formaten, sowie eine Bibliothek, eine archivalische Sammlung und Datenbanken zur Nutzung in Schule, Studium und Forschung. Besonders wichtig ist den Einrichtungen die persönliche Betreuung und Beratung aller Bürgerinnen und Bürger jeden Alters.


Der Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und –Erinnerungsorte in NRW e.V. hat zurzeit (Stand 2021) 29 Mitglieder. Eine gemeinsame Internetseite www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/ verweist auf die Adressen und Profile der einzelnen Einrichtungen.

Mitglieder sind zurzeit die Gedenkstätten und NS-Erinnerungsorte folgender Städte:
 
Bonn, Brauweiler, Hamminkeln-Dingden, Dorsten, Dortmund, Drensteinfurt, Duisburg, Düsseldorf (zwei Einrichtungen), Essen, Gelsenkirchen, Hemer, Herford, Köln (zwei Einrichtungen), Krefeld, Lemgo, Lüdenscheid, Münster, Oberhausen, Petershagen,  Schloß Holte-Stukenbrock, Selm-Bork, Siegen, Soest, Schleiden-Vogelsang, Büren-Wewelsburg, Winden-Rosbach, Wuppertal. 


Kontakt

Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. 

c/o Geschichtsort Villa ten Hompel 

Kaiser-Wilhelm-Ring 28 

48145 Münster
Tel.: + 49 251 492-7048 

Fax: + 49 251 492-7918
eMail: redaktion@ns-gedenkstaetten.de

1. Vorsitzender
Dr. Stefan Mühlhofer 

Geschäftsführender Direktor der Kulturbetriebe 

Direktor des Stadtarchivs Dortmund 

Märkische Straße 14 

44122 Dortmund 

Telefon (0231) 50-22159 

Fax (0231) 50-26011 

Mail: smuehlhofer [at] stadtdo.de

   

Weitergehende Informationen

Arbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Mecklenburg-Vorpommern

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Die Erinnerung an Verfolgung und Widerstand in zwei unterschiedlichen Diktaturen im 20. Jahrhundert auf deutschem Boden und die Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen, Bedingungen und Folgen des staatlichen Terrors und der Willkür gehören zur politischen Kultur in Mecklenburg-Vorpommern. Die Erinnerungsarbeit zielt zukunftsorientiert auf Menschenrechtserziehung, Völkerverständigung, die Herausbildung eines kritisch reflektierten Geschichtsbewusstseins, um zur Stärkung demokratischer und zukunftsfähiger gesellschaftlicher Verhältnisse beizutragen.
 
Historische Orte, die mit ihren Überresten vom Geschehen während der NS-Herrschaft, des Zweiten Weltkrieges und seiner Folgen sowie der SMAD-Herrschaft und SED-Herrschaft Zeugnis ablegen, verbinden sinnliche Wahrnehmung, Emotionalität und präzise Wissensvermittlung auf ganz besondere Weise. Darüber hinaus sind Gedenkstätten für die Opfer der Verfolgung Orte der individuellen Trauer um Leidensgenossen und Familienangehörige, aber auch Orte des öffentlichen Gedenkens an die Opfer von politischer Verfolgung und Krieg.
 
Die Arbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Mecklenburg-Vorpommern versteht sich als Interessenvertretung der Gedenkstätten, politischen Erinnerungsorte und Erinnerungsinitiativen in Mecklenburg-Vorpommern gegenüber der Landespolitik und den verschiedenen Verwaltungsebenen. Insbesondere tritt sie für eine materielle und finanzielle Absicherung der Arbeit der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen ein. Sie fördert die Zusammenarbeit sowie die weitere Professionalisierung der Arbeit der Gedenkstätten bzw. Erinnerungsinitiativen. Dazu kann sie auch eigenständige Veranstaltungen und Projekte durchführen.
 
Der Runde Tisch „Gedenkstättenarbeit in M-V“ ist ein Forum zum Erfahrungsaustausch und ein Angebot für die interne Fort- und Weiterbildung zum Themenfeld Gedenkstättenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Im Wechsel beschäftigen wir uns auf den zwei Veranstaltungen pro Jahr mit methodischen und inhaltlichen Problemen in der Auseinandersetzung mit den beiden unterschiedlichen Diktaturerfahrungen im 20. Jahrhundert, jeweils mit den Schwerpunkten NS-Geschichte bzw. DDR-Geschichte. Das Treffen versteht sich als ein Arbeitsgespräch von und für MitarbeiterInnen von Erinnerungsinitiativen und Gedenkstätten sowie PädagogInnen, die sich im Praxisfeld der Gedenkstättenarbeit engagieren. Wir versuchen, übergreifende Problemstellungen auszuwählen und zu bearbeiten, gegenseitige Hilfestellungen zu organisieren.
 

Kontakt

Arbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten in Mecklenburg-Vorpommern 

c/o EBB Alt Rehse e.V. 

Postfach 11 01 05 

17041 Neubrandenburg 

Telefon: 03962 22 11 23 

E-Mail: f.schwanzar@ebb-alt-rehse.de


Weitere Informationen

Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg

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Die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) fördert die Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen in Baden-Württemberg, die die Erinnerung an Verfolgung und Widerstand während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft als ein Zentrales Element ihrer Arbeit verstehen.

Mitglieder in der LAGG können alle Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen werden, die sich bei ihrer Tätigkeit von folgenden Grundsätzen leiten lassen:

Die LAGG vertritt gemeinsame Interessen Ihrer Mitglieder gegenüber dem Land Baden-Württemberg und den Kommunen. Die LAGG kooperiert über die Landesgrenzen hinaus mit Einrichtungen, Organisationen und Verbänden, die vergleichbare Zielsetzungen haben.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen in Baden-Württemberg verabschiedete am 9. April 1995 ihre Präambel, in der vereinbart wurde, dass sie sich bei ihrer Tätigkeit von folgenden Grundsätzen leiten lässt: 

  • Gedenken und Erinnerung an das Leiden der Opfer von Verfolgung und an den Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime 
  • Verständigung und Versöhnung mit den Völkern, die unter dem Nationalsozialismus gelitten haben 
  • Eintreten gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus 
  • Förderung des Gesprächs zwischen Zeitzeugen und Nachlebenden über ihre Erfahrung aus Geschichte und Politik mit dem Ziel einer neuen Dialogfähigkeit 


Die Vertreter der Gedenkstätten in Baden-Württemberg haben bei der Jahresversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen (LAGG) am 20. März 2016 im LpB-Tagungszentrum Haus auf der Alb in Bad Urach ihren Sprecherrat neu gewählt. Dem Gremium gehören acht Mitglieder an. Der Sprecherrat wird jeweils für zwei Jahre gewählt.
 
Sprecherrat
Marco Brenneisen (KZ-Gedenkstätte Mannheim-Sandhofen e.V.); Dr. Andrea Hoffend (Lernort Zivilcourage & Widerstand e. V.); Carola Grasse (Jüdisches Museum Emmendingen); Jost Grosspietsch (Freundeskreis Ehemalige Synagoge Sulzburg); Felix Köhler (KZ-Gedenkstätte Vaihingen/ Enz e.V.); Thomas Stöckle (Gedenkstätte Grafeneck); Dr. Martin Ulmer (Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.); Dr. Nicola Wenge (Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg KZ-Gedenkstätte). 


Kontakt
Die Mitglieder des Sprecherrates sind auf der Homepage der LAGG einzeln erreichbar.

   

Weitergehende Informationen

Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Hessen 

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Am 3. September 1999 gründete sich in Marburg die Landesarbeitsgemeinschaft als Interessenvertretung der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Hessen. Sie versteht sich als ein landesweiter Zusammenschluss, der für alle in der Erinnerungsarbeit an die NS-Zeit tätigen Einrichtungen offen ist. Ihr Ziel ist intensivere Kooperation und regelmäßiger Erfahrungsaustausch auf der einen sowie verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und die Wahrnehmung politischer Interessen auf der anderen Seite. 

 

Die LAG verfolgt nachfolgend genannte Zielsetzungen:

  • Förderung eines landesweiten Informationsaustausches der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen untereinander. 
  • lnitiierung und Erleichterung von Kooperationen bei Veranstaltungen zur örtlich-regionalen Erinnerungsarbeit. 
  • Meinungs- und Erfahrungsaustausch über inhaltliche und methodische Gemeinsamkeiten und Unterschiede, um das gemeinsame wie das jeweils eigene Profil klarer hervortreten zu lassen. 
  • Rat und Unterstützung der Mitglieder bei lokalen Konflikten oder Schwierigkeiten. 
  • Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung. 
  • Funktion als Ansprechpartnerin für Politik, Wirtschaft und Medien für Fragen der Gedenkarbeit in Hessen. 
  • Vertretung der Interessen der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen auf bundesweiten Gedenkstättentreffen und -konferenzen. 
  • Vermittlung von Kontakten und Austausch in verschiedenen Arbeitsbereichen (Pädagogik, Forschung, Ausstellungen). 
  • Stellungnahmen zu aktuellen Fragen im Zusammenhang mit der Erinnerungsarbeit in Hessen und darüber hinaus, soweit sie Interessen der hessischen Gedenkarbeit betreffen. 


Kontakt

Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungs-initiativen zur NS-Zeit in Hessen
c/o Verein zur Förderung der Gedenkstätte und des Archivs Breitenau e. V.
Gedenkstätte Breitenau
Dr. des. Ann Katrin Düben
Brückenstraße 12
34302 Guxhagen
Telefon: 05665 3533
Telefax: 05665 1727 

   

Weitergehende Informationen

sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus

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Die am 18.09.2018 gegründete sLAG ist ein geschichtspolitisches Netzwerk von Vereinen, Verbänden, Initiativen, Geschichtswerkstätten, Projekten und Einzelpersonen. Ihre derzeit knapp 70 Mitglieder arbeiten mit unterschiedlichen Zugängen und thematischen Schwerpunkten zur lokalen, regionalen und überregionalen NS-Geschichte. Arbeitsfelder und Angebote sind u.a. Stadtrundgänge und Wanderseminare, Bildungs- und Gedenkstättenfahrten sowie Jugendbegegnungen, Biographien-Forschung und die Verlegung von Stolpersteinen, Projektwochen und Erinnerungswerkstätten, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und Publikationen, Guideausbildungen, Materialsammlungen und digitale Formate wie Audio-Walks, Blogs sowie interaktive Karten zu historischen Ereignissen und Einzelschicksalen.
 
Die sLAG agiert parteipolitisch neutral und parteiunabhängig. Mehrheitlich ehrenamtlich, in und außerhalb institutioneller Strukturen, erinnern die Mitglieder an die NS-Verbrechen und stellen sich weit verbreiteten populistischen und rassistischen Positionen entgegen. Die intensive Auseinandersetzung mit der Ideologie und Herrschaft des NS-Systems, seinen Hintergründen, Funktionswesen und seinen konkreten lokalen Auswirkungen ist der sLAG-Beitrag zur Stärkung der demokratischen Kultur in Sachsen. 


Kontakt

sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (sLAG)
Service- und Beratungsstelle
Jane Wegewitz (Referentin) und Jonas Kühne (Referent)
Torgauer Straße 78 | 04318 Leipzig
info(at)slag-aus-ns.de
www.slag-aus-ns.de
Tel.: +49 341 49579647

   

Weitergehende Informationen

Landesarbeitsgemeinschaft Erinnerungsarbeit im Saarland

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Sprecher_innenrat
Frank-Matthias Hofmann, Evangelisches Büro Saarland (Sprecher)
Sabine Geith, Saarländischer Museumsverband e.V. (stellv. Sprecherin)
Jörn Didas, Adolf-Bender-Zentrum e.V. (stellv. Sprecher)

Patrik H. Feltes, Schriftführer

Weitere Sprecher_innenratsmitglieder
Christian Heib, Ludwigsgymnasium, Saarbrücken
Dr. Frank Hirsch, Arbeitskammer des Saarlandes/Dokumentationszentrum
Dr. Burkhard Jellonnek, Initiative Neue Bremm
Prof. Dr. Joachim Conrad, Landesverband der historisch-kulturellen Vereine des Saarlandes
Hannah Meuler, Landesjugendring Saar e.V.


Kontakt

Koordinierungsstelle der „Landesarbeitsgemeinschaft Erinnerungsarbeit im Saarland“ 

Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes
Dr. Sabine Graf
Tel.: 06897 7908-193
E-Mail: sgraf@lpm.uni-sb.de 

   

Weitergehende Informationen

Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors

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Die Stiftung Topographie des Terrors nimmt im Bereich der nationalen und internationalen Gedenkstätten umfassende Beratungs- und Koordinierungsaufgaben wahr. Innerhalb der Bundesrepublik ist das Gedenkstättenreferat der Stiftung die zentrale Koordinierungsstelle für Gedenkstätten und Gedenkstätten-Initiativen und fördert zunehmend auch die internationale Zusammenarbeit.

Insbesondere die in Kooperation mit anderen Trägern zweimal jährlich stattfindenden bundesweiten Gedenkstättenseminare dienen dem Informations- und Erfahrungsaustausch, der Weiterbildung und der Zusammenarbeit. Daneben werden zu speziellen Themen der NS-Zeit sowie zu aktuellen Fragen der Gedenkstättenarbeit und Erinnerungskultur Fachseminare und Fachtagungen angeboten. Hinzu kommt die regelmäßige Organisation internationaler Seminare und Symposien, die in Kooperation mit Gedenkstätten und einschlägigen Einrichtungen anderer Länder durchgeführt werden.

Kontinuierlich betreut und weiterentwickelt werden die beiden speziell für den Gedenkstätten­bereich geschaffenen Kommunikationsforen: der GedenkstättenRundbrief erscheint viermal jährlich; die „News-Seite” des Online-Gedenkstättenforums wird täglich aktualisiert. 

   

Kontakt

Stiftung Topographie des Terrors
Gedenkstättenreferat
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin
Tel.: +49 / 30 / 254 509 - 20
Fax: +49 / 30 / 254 509 - 99
gedenkstaettenreferat(at)topographie.de

   

Weitergehende Informationen

Kooptierungen

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Zur Zeit befinden sich folgende LAGs im Gründungsprozess:

  • Bremen
  • Hamburg
  • Sachsen-Anhalt
  • Berlin